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SAV Krenbauer | Telefon: 08102-80154-20

Beim WIG-Verfahren (WIG=Wolfram-Inert-Gas) brennt der elektrische Lichtbogen zwischen der nicht abschmelzenden Wolfram-Elektrode und dem Werkstück. Der Lichtbogen ist sehr intensiv und kann sehr gut geführt werden. Ein separat zugeführtes Argon-Schutzgas schützt den Lichtbogen und die Schweißzone vor dem Zutritt der Atmosphäre. Falls erforderlich wird Zusatzwerkstoff von Hand oder mit einer spe- ziellen Kaltdrahtzufuhr zugegeben. Stahl, Edel- stahl, Kupfer, Titan u.a. werden mit Gleichstrom geschweißt. Die Elektrode ist am Minuspol angeschlossen und spitz zugeschliffen. Aluminium, Magnesium sowie deren Legie- rungen werden um die Oxidhaut aufzureissen, ausschließlich mit Wechselstrom geschweißt. Die einfache Handhabung und eine gute Be- herrschbarkeit des Lichtbogens ermöglichen ein sehr komfortables und sauberes Arbeiten. Die geringe Verzunderung des Werkstücks, die schmale Schweißzone, der Wegfall von Fluss- mitteln und der spritzerfreie Lichtbogen sorgen für saubere, exakte Nähte ohne Schlackenein- schlüsse und ohne Nacharbeit. Es können folgende Stromarten angewandt werden: • Gleichstrom (=) wird für die meisten Metalle (unlegierte und hochlegierte Stähle) angewandt. • Wechselstrom (~) ist hervorragend für das Verschweißen von Aluminium und anderen Metallen mit einer hitzebeständigen Oxid- Oberfläche geeignet. Funktionen, die die Qualität einer Schweißarbeit durch Steuerung des Schweißstromes ver- bessern, sind: Konstanter Strom, Impulsstrom, Hochfrequenz-Impulsstrom, Verändern der Belastungskennlinien nach oben oder unten. 2.6 LICHTBOGEN-SCHWEISS- UND SCHNEIDTECHNIK 2 info ALLGEMEINES ZUM WIG-SCHWEISSEN WIG-Schweißen Bildmaterial mit freundlicher Unterstützung der Fa. EWM HIGHTEC WELDING GmbH. Gasdüse Spannhülse Schutzgas Schutzgashülle Lichtbogen Wolframelektrode Schmelzbad Schweißzusatz Grundwerkstoff

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