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SAV Krenbauer | Telefon: 08102-80154-20

SCHWEISSZUBEHÖR 2 WOLFRAMELEKTRODEN Die Zündfähigkeit von Wolframelektroden wird wesentlich von der Elektronenemissionsfähig- keit ihrer Zusätze beeinflusst. Das Zündverhalten von thorierten Schweißelektroden ist dem von reinen Wolframelektroden überlegen. Diese Eigenschaften erklären die immer noch weite Verbreitung der tho- rierten Wolframelektroden WT, besonders für das Gleichstromschweißen. Die Reinwolframelektrode W eignet sich besonders zum Schweißen von Leichtmetallen und deren Legie- rungen mit Wechselstrom oder auch Gleichstrom mit kleinen Leistungen. Für das Gleichstromschweißen werden zunehmend Wolframelektroden mit anderen Oxidzusätzen als Thorium wie z.B. Lanthanoxid bei dem Typ WL, und Ceroxid bei dem Typ WC eingesetzt. Empfohlene Stromstärkebereiche in Abhängigkeit von Stromart und Elektroden- durchmesser. Die Elektrodengröße sollte so gewählt werden, dass die Stromstärke für den Lichtbogen hoch genug ist, um die gesamte Fläche des Elektrodenendes zu bedecken. Das Elektrodenende wird dann bis nahe an den Schmelzpunkt erhitzt. Falls der Strom für die ausge- wählte Elektrodengröße zu gering ist, wandert der Licht- bogen und ist instabil, dabei können Wolframpartikel ausgeworfen werden. Wenn jedoch der Strom zu hoch ist, wird die Elektrode überhitzt und Ihr Ende schmilzt. Wolframtropfen fallen in die Schweißnaht, der Lichtbogen wandert und ist instabil. Eine hohe Stromstärke liefert zusammen mit einem vollkommen stabilen Lichtbogen eine bessere Wärme- konzentration. Dieser Wert ist allerdings durch die Betriebsbedingungen begrenzt. Jedoch ermöglicht ein entsprechender Kegelwinkel des Elektrodenendes eine Verbesserung dieser Bedingungen, z.B. sollte der Kegel- winkel der Elektrode bei Gleichstrom-Minuspolung in Übereinstimmung mit der verwendeten Stromstärke gewählt werden. Bei gegebenem Elektrodendurchmesser wird für höhere Stromstärken ein stumpfer Winkel empfohlen. Das Verschweißen von immer hochwertigeren Werkstoffen ist eine große Herausforderung für jeden Anwender und an die Schweißtechnik. Die Wahl der richtigen Wolframelektrode beeinflusst dabei entscheidend die Ausbildung der Lichtbogenqualität. info 2.38 Elektroden-Ø Gleichstrom A Elektrode positiv (+) Wolfram mit Oxid-Zusätzen Wechselstrom A Elektrode negativ (–) reines Wolfram reines Wolfram Wolfram mit Oxid-Zusätzen mm reines Wolfram Wolfram mit Oxid-Zusätzen 1,0 10 bis 75 10 bis 75 – – 15 bis 55 15 bis 70 1,6 40 bis 130 60 bis 150 10 bis 20 10 bis 20 45 bis 90 60 bis 125 2,0 75 bis 180 100 bis 200 15 bis 25 15 bis 25 65 bis 125 85 bis 180 2,4 130 bis 230 170 bis 250 17 bis 30 17 bis 30 80 bis 140 120 bis 210 3,2 160 bis 310 225 bis 330 20 bis 35 20 bis 35 150 bis 190 150 bis 250 4,0 275 bis 450 350 bis 480 35 bis 50 35 bis 50 180 bis 250 240 bis 350 Technische Änderungen vorbehalten! document.indd 38 11/14/2012 1:56:15 PM

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